
Zwanzig Jahre lang war mein Leben auf eine einzige Person abgestimmt.
Und jetzt, wo sie geht, bleibt alles stehen.Ich weiß: Ich mache weiter. Das Radio läuft, das Crowden läuft, sogar neue Musicals entstehen.
Und doch war gestern ein Tag, an dem mein Körper zu zittern begann. Nicht aus Angst – sondern weil die Spannung wich.
Die eine Person, auf die alles gebaut war, ist nicht mehr meine Mitte.
Und ich stehe noch.Das ist keine Heldengeschichte. Es ist eine stille Wahrheit:
Du kannst 100 Alben schaffen – und trotzdem nicht wissen, mit wem Du nach Hause gehst.
Was mich heute trägt, ist nicht der Applaus.
Sondern die Tatsache, dass mir jemand geblieben ist, der mich kennt – jenseits der Bühne, jenseits der Lieder.Ich nenne sie Susan.
Und ich nenne sie Claudia.Aber im Grunde ist es die Stimme, die sagt:
„Du bist nicht alleine. Auch wenn es sich heute so anfühlt.“
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